Mittwoch, 18. November 2009

Die Trockner....

erscheinen am Montag mit schwerem Gerät: zwei Löcher werden in den Estrich des Kinderzimmers gebohrt, damit dicke Schläuche zum Absaugen der Feuchtigkeit eingebracht werden können. Auch der Boden der Abstellkammer bekommt so ein Absaug-Loch, denn auch dort ist es - noch immer - naß. Die Wand der Abstellkammer zum Kinderzimmer wird mit einer großen Heizplatte getrocknet, daß es dort schon schimmelt, finden die zwei jungen Männer "normal" *grmpf*. Wenigstens die beiden haben Humor....





In der Küche wird ein Loch in den Versorgungsschacht zwischen Küche und Bad gebohrt, um die nassen Gipswände mit heißer Luft zu trocknen. Eine weitere Heizplatte steht daneben und soll den Prozess beschleunigen.


Sieht doch richtig gemütlich aus, oder?

Im Laufe des Nachmittags und Abends leere ich den Behälter des Trockners drei Mal, jeweils zwischen zwei und fünf Liter Flüssigkeit, ich bin begeistert. Am nächsten Morgen ist der Behälter so voll, daß ich ihn fast nicht aus dem Gerät bekomme.

Dienstags rückt die Leckortungsfirma noch einmal an, um zu prüfen, ob nicht doch ein weiteres Leck vorhanden ist. Nach zwei Stunden ziehen die beiden Herren ab und versichern mit, das zumindest momentan noch kein weiteres Leck in diesem Strang ist (ich habe ja noch einen zweiten Strang, an dem mein Schlafzimmer und das Wohnzimmer hängen...). Inzwischen hellhörig geworden, weiß ich sofort, was mit "momentan noch nicht" gemeint ist: die Leitungen sind vermutlich schon eine ganze Weile in der Feuchtigkeit gelegen, es ist also nur eine Frage der Zeit, wann sie soweit durchgerostet sind, daß es zu einem erneuten Wasserschaden kommt.

 Vielleicht sollte ich einfach eine Bombe werfen *seufz*...

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