Da sich mein Geburtstag wie jedes Jahr
äußerst überraschend und unaufhaltsam nähert, nehme ich das mal als Anlaß, mein Wohnzimmer endlich bewohnbar zu machen. Bewohnbar ist es zwar schon, aber nicht präsentabel, denn momentan stapeln sich dort noch einige unausgeräumte Umzugskisten (vornehmlich Kram, für den ich noch keinen Stauraum gefunden habe...) und wirkt insgesamt .... uneinladend.
Der Plan war also, sich einiger Kartons (möglichst samt Inhalt) zu entledigen und generell etwas Platz zu schaffen. Auch um dem weltbesten Lampenaufhänger der Welt die Möglichkeit zu geben, eine Leiter aufzustellen, um endlich eine anständige Lampe aufzuhängen.
Also einen Karton habe ich geschafft,
bin also hinter meinen eigenen Erwartungen zurückgeblieben, die Lampe hängt auch noch nicht, aber dafür habe ich für mein Wollknäuel- und Nadelchaos eine neue Heimat in einer geräumigen Plastikbox geschaffen, gefühlte zehn Waschmaschinenladungen an Wäsche zusammengelegt und aus dem Wohnzimmer geräumt (wo sie bislang das Sofa blockierten...), Sommer- und Übergangsklamotten mottensicher verpackt und weggeräumt und diverse Bücher gesichtet und - ja, wirklich - weggeworfen.
In den Pausen, die ich mir zugestand, habe ich meine Socke fertiggestrickt, die zweite angeschlagen, eine Regenwurm-Socke fürs Kind angeschlagen (und schon zur Hälfte fertiggestrickt) und ein paar Reihen an meinem Hausaufgabenschal weitergepfriemelt. Ferner eine Hose repariert, einen Knopf angenäht und diverse lose Säume fixiert (bzw. diverse Unterhöschen mit kaputten Säumen in die Tonne befördert, auf dass mal wieder Platz ist für ein paar neckische Teilchen *grins*).
Zwischendurch mein Kind bespielt, der
zu meinem großen Bedauern Herbstferien hat und zwischendurch nicht so recht weiß, wie er sich beschäftigen soll.
Nachher wollen wir losziehen und Sperrholz besorgen, damit er morgen mal versuchen kann, Krippenfiguren auszusägen. Schließlich naht Weihnachten genauso unabänderlich wie mein Geburtstag *seufz*.....