Donnerstag, 29. Oktober 2009

Und da wäre noch....

meine Babystation auf der Fensterbank:



Einer von fünf gekeimten Bonsai-Chili-Samen, inzwischen etwa drei Monate alt und ca. 7 cm hoch. Sie scheinen sich noch ganz wohl zu fühlen. Jetzt hoffe ich mal, daß ich sie über den Winter bekomme!

Dies hier ist mein sibirischer Hauspaprika, inzwischen  etwa 30 cm hoch und trägt - wieder - 10 reife Früchte. Jede einzelne so scharf, daß mir dafür einfach die Worte fehlen!

Leider erkennt man nur die roten Früchte, die Makro-Aufnahmen klappen mit dem Handy nicht so toll oder ich kapiere einfach nicht, wie man das besser hinbekommt.

Beweisfotos...


Momentan sind hier Herbstferien, da gelten ein paar Ausnahmeregeln. Zu denen gehört beispielsweise die Erlaubnis, hemmungslos (also länger als 10 Minuten) am Computer Schach zu spielen, da Mama im Büro hin und wieder ihr Hirn für anstrengende Übersetzungen braucht. Da Sohnemann seit ein paar Wochen in die Schach-AG seiner Schule geht und Mama nur äußerst rudimentäre Fähigkeiten im Schach besitzt, hat sich die Anschaffung einer "Fritz und Fertig"-CD (erhältlich beim Buchhändler ihres Vertrauens, zur Not auch hier: LINK! - im Zweifel aber lieber den örtlichen Einzelhandel unterstützen!) schon bezahlt gemacht. Liebevolle Grafik, nette Gags und eine schön strukturierte Einführung - kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.

Wie versprochen, folgt hier noch das Beweisfoto meiner Socken:


Die erste ist fertig, die zweite ist angeschlagen und Bündchen fertig. Dafür, daß ich überwiegend daran stricke, wenn ich nachts schlaflos im Bett sitze, bin ich ganz schön weit.

Auch Sohnemanns erste Spiralsocke ist fertig. Die war ein wenig nervig zu stricken: das Garn ist recht dünn und läuft nicht so optimal vom Finger, das Muster ist zwar nicht schwierig, aber bei den dunklen Farben ist es schlecht zu sehen, wann die 5. Runden vorbei sind, ab wo das Muster dann versetzt wird. Außerdem zieht sich das Stricken ziemlich hin ohne die Unterbrechung durch die Ferse - man unterschätzt es, wie lang man die "Röhre" stricken muß, glücklicherweise hat Sohnemann immer wieder probiert. Schade, von der "Schneckenspitze" ist auch in natura nichts zu erkennen.


Zum Vergleich habe ich mal meine Socke danebengelegt. Ich habe Größe 41, Kind 31 - der Schlauch ist jetzt 33 cm lang geworden und reicht ihm etwas über die halbe Wade rauf.

Gestern habe ich in einem englischen Blog einen wunderschönen Halswärmer entdeckt und eigentlich wollte ich mir auch unbedingt die "Grüner Daumen"-Handschuhe aus der neuen LandLust (Anleitung gibt es hier: LINK!) nachmachen *seufz*. Außerdem warten drei Jerseys darauf, endlich zu Langarm-Shirts zugeschnitten zu werden... Achja.

Montag, 26. Oktober 2009

Wochenende, semi-produktiv...

Da sich mein Geburtstag wie jedes Jahr äußerst überraschend und unaufhaltsam nähert, nehme ich das mal als Anlaß, mein Wohnzimmer endlich bewohnbar zu machen. Bewohnbar ist es zwar schon, aber nicht präsentabel, denn momentan stapeln sich dort noch einige unausgeräumte Umzugskisten (vornehmlich Kram, für den ich noch keinen Stauraum gefunden habe...) und wirkt insgesamt .... uneinladend.

Der Plan war also, sich einiger Kartons (möglichst samt Inhalt) zu entledigen und generell etwas Platz zu schaffen. Auch um dem weltbesten Lampenaufhänger der Welt die Möglichkeit zu geben, eine Leiter aufzustellen, um endlich eine anständige Lampe aufzuhängen.

Also einen Karton habe ich geschafft, bin also hinter meinen eigenen Erwartungen zurückgeblieben, die Lampe hängt auch noch nicht, aber dafür habe ich für mein Wollknäuel- und Nadelchaos eine neue Heimat in einer geräumigen Plastikbox geschaffen, gefühlte zehn Waschmaschinenladungen an Wäsche zusammengelegt und aus dem Wohnzimmer geräumt (wo sie bislang das Sofa blockierten...), Sommer- und Übergangsklamotten mottensicher verpackt und weggeräumt und diverse Bücher gesichtet und - ja, wirklich - weggeworfen.

In den Pausen, die ich mir zugestand, habe ich meine Socke fertiggestrickt, die zweite angeschlagen, eine Regenwurm-Socke fürs Kind angeschlagen (und schon zur Hälfte fertiggestrickt) und ein paar Reihen an meinem Hausaufgabenschal weitergepfriemelt. Ferner eine Hose repariert, einen Knopf angenäht und diverse lose Säume fixiert (bzw. diverse Unterhöschen mit kaputten Säumen in die Tonne befördert, auf dass mal wieder Platz ist für ein paar neckische Teilchen *grins*).

Zwischendurch mein Kind bespielt, der zu meinem großen Bedauern Herbstferien hat und zwischendurch nicht so recht weiß, wie er sich beschäftigen soll.

Nachher wollen wir losziehen und Sperrholz besorgen, damit er morgen mal versuchen kann, Krippenfiguren auszusägen. Schließlich naht Weihnachten genauso unabänderlich wie mein Geburtstag *seufz*.....

Freitag, 23. Oktober 2009

Leider noch immer nicht viel Neues...

Wir kränkeln noch, *seufz* das aber auf hohem Niveau...

Immerhin bin ich mit meinem Schal weitergekommen, denn Hausaufgaben hat mein Kind ja täglich auf und auch wenn es jetzt schon deutlich besser läuft als in der ersten Woche - es ist noch recht zäh. Ich will mich nicht beklagen, er ist ein richtig liebes Kind. Glücklicherweise habe ich jetzt von einigen Müttern erfahren, daß es bei ihnen mehr oder weniger gleich zäh läuft, das zeigt mir, wir befinden uns also noch im Normalbereich.


Mein Schal mißt inzwischen 97 cm (ohne zu mogeln!), allerdings habe ich ihn mit 7,0er-Nadeln gestrickt, deshalb wächst er verhältnismäßig schnell. Bis jetzt sind zweieinhalb Knäuel verarbeitet, mal sehen, wie lang ich ihn mache. Von diesem Garn hatte ich insgesamt 300 g, möchte aber noch ein Weihnachtsgeschenk davon stricken (Inspiration dazu kam leider erst, als ich schon angefangen hatte und diese Wolle läßt sich nicht wieder aufribbeln!!!). Na, mal sehen, vielleicht kaufe ich zwei Knäuel in magenta nach, denn von dieser Partie bekomme ich garantiert nichts mehr nach (war ein Geschenk, lag bei der Schenkenden schon mindestens zwei Jahre herum).

Und weil ein einziges Projekt ja langweilig ist *lach*, habe ich bei der Gelegenheit auch noch ein paar Socken für mich angefangen. Leider mußte ich auftrennen, irgendwie sind mir riesige Löcher in die Bumerang-Ferse geraten..., was wohl darauf zurückzuführen ist, daß ich diese Ferse schon eine Weile nicht mehr gestrickt habe. Sonst wäre ich vermutlich schon fast vorne bei der Spitze - kein Wunder bei 6fädiger Sockenwolle und 3,5er Nadeln... Habe ich schon erwähnt, daß ich eine Frostbeule bin?

Freitag, 16. Oktober 2009

Hausaufgabenfront....

Hier tut sich etwas! Vielleicht nicht in dem Tempo, wie ich es gerne hätte, aber immerhin....

Inzwischen hat mein armes Kind verstanden, daß die Hausaufgaben keine exquisite Folter, ausgedacht von Mama und Klassenlehrer, sind, sondern dazu dienen, schneller und sicherer schreiben (und rechnen) zu lernen. Zwar kommt es hin und wieder noch zu heftigen Ausschreitungen seinerseits (Schreien, Toben, Bleistifte durch die Gegend werfen, Türen knallen, wüste Drohungen ausstoßen, etc.), aber wenn er sich dann beruhigt hat, ist er erstaunlich schnell fertig, selbst wenn es tatsächlich viele Hausaufgaben sind. Wenn ich also die Nerven behalte, dann wird es (hoffentlich) in der nächsten Zeit noch besser werden. Was mir beim Nervenbehalten enorm hilft, ist der Flauschschal, den ich gerade stricke. Wenn also meine Betriebstemperatur auf einen bestimmten Wert gestiegen ist, greife ich zu den Nadeln und konzentriere mich einfach zwei Reihen lang nur auf die wunderbare, türkisfarbene Wolle. Wie durch ein Wunder sinkt dann mein Adrenalinpegel ;-).

Dafür komme ich abends zu nichts mehr. Nach meinem kurzen Nähanfall vom Anfang der Woche stagniert mein Nähausstoß. Heute abend werde ich meine Kisten richten, die ich morgen zu unserem Nähtreff mitnehme, in der Hoffnung, daß ich wenigstens ein UFO fertigbekomme.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Flachgelegen...

habe ich jetzt eine Woche lang. Zwar glänze ich seit Montag wieder durch Anwesenheit im Büro, voll einsatzfähig bin ich allerdings nicht.

Irgendwie hat mich der Infekt, den mir mein Kind großzügig überlassen hatte, so außer Gefecht gesetzt (Fieber, Schnupfen, gereizte Stirn-, Neben- und Kieferhöhlen, Husten), daß ich die freie Zeit zuhause weder zum Lesen, noch zum Musik- oder Hörbuchhören nutzen konnte. Üble Kombination! Nach zwei Tagen im Bett war ich so schlapp, daß meine tägliche Höchstleistung darin bestand, meine WaMa anzuwerfen, um die zwei bis drei Bettbezüge, die ich pro Tag benötigt habe, zu waschen. Um die Wäsche aufzuhängen, mußte ich mich erst mal vorher ein, zwei Stunden ausruhen...

Aber nun geht es ja wieder besser, so daß ich stolz berichten kann, daß ich diese Woche zwei (Kinder!)Hosen reparierte, an einem alten Sweat-Shirt ein neues Bündchen annähte, eine Kissenhülle versäuberte und schloss und bei einer Damenhose (meiner Mutter) den Saum herausließ und mit einem Trick so umnähte, daß ich aber auch wirklich das letzte verfügbare Stückchen Länge herausgekitzelt habe (sieht nicht schön aus, ist aber selten ;-)). Für heute abend steht noch eine Damenhose auf der Liste (ebenfalls verfügbare Länge optimieren) und ein (vor hundert Jahren angefangenes) T-Shirt für mich fertigzustellen.

Am Wochenende möchte ich zu einer Freundin fahren, um mit ihr und ihrer netten Tochter zusammen zu nähen. Darauf freue ich mich besonders, weil ich es dann meistens schaffe, das eine oder andere UFO fertigzustellen. Z. B. die Pellworm-Jacke für meine Mutter, die eine ganz besondere Kragenform bekommen soll. Außerdem möchte ich gern - so die Zeit reicht - ein Langarm-Shirt für mich nähen, zum Unterziehen fürs Büro. Das soll mir auch wieder ein wenig Schwung für meine anderen Projekte geben, denn schließlich rückt (für mich völlig überraschend) Weihnachten unaufhaltsam näher *grusel*

Montag, 5. Oktober 2009

Herbst...

Hier ist inzwischen der Herbst eingezogen: mein Kind rotzt und hustet, seit Freitag hatte er Fieber. Heute morgen erklärte er sich allerdings selbst für gesund, weil er "etwas Wichtiges" zu erledigen hat.

Auch bei mir machen sich inzwischen erste Zeichen von Halsweh und Schnupfen breit - ich hoffe nur, daß ich dem Ansturm der Bakterien/Viren standhalte und - wenigstens einigermaßen - fit bleibe. Momentan sieht es nicht danach aus.

Alles, was ich - außer drei Maschinen Wäsche, einer Indischen Reistafel für meine Eltern als Sonntagsessen und ansonsten Power-Couching - geschafft habe, waren zwei komplett durchgescheuerte Jeans vom Kind zu reparieren: also Seitennaht auftrennen, Flicken von innen und außen aufsteppen, Seitennaht schließen - bei vier Hosenbeinen. Liest sich nicht nach viel Arbeit, ist es aber!