Freitag, 16. Oktober 2009

Hausaufgabenfront....

Hier tut sich etwas! Vielleicht nicht in dem Tempo, wie ich es gerne hätte, aber immerhin....

Inzwischen hat mein armes Kind verstanden, daß die Hausaufgaben keine exquisite Folter, ausgedacht von Mama und Klassenlehrer, sind, sondern dazu dienen, schneller und sicherer schreiben (und rechnen) zu lernen. Zwar kommt es hin und wieder noch zu heftigen Ausschreitungen seinerseits (Schreien, Toben, Bleistifte durch die Gegend werfen, Türen knallen, wüste Drohungen ausstoßen, etc.), aber wenn er sich dann beruhigt hat, ist er erstaunlich schnell fertig, selbst wenn es tatsächlich viele Hausaufgaben sind. Wenn ich also die Nerven behalte, dann wird es (hoffentlich) in der nächsten Zeit noch besser werden. Was mir beim Nervenbehalten enorm hilft, ist der Flauschschal, den ich gerade stricke. Wenn also meine Betriebstemperatur auf einen bestimmten Wert gestiegen ist, greife ich zu den Nadeln und konzentriere mich einfach zwei Reihen lang nur auf die wunderbare, türkisfarbene Wolle. Wie durch ein Wunder sinkt dann mein Adrenalinpegel ;-).

Dafür komme ich abends zu nichts mehr. Nach meinem kurzen Nähanfall vom Anfang der Woche stagniert mein Nähausstoß. Heute abend werde ich meine Kisten richten, die ich morgen zu unserem Nähtreff mitnehme, in der Hoffnung, daß ich wenigstens ein UFO fertigbekomme.

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