habe ich jetzt eine Woche lang. Zwar glänze ich seit Montag wieder durch Anwesenheit im Büro, voll einsatzfähig bin ich allerdings nicht.
Irgendwie hat mich der Infekt, den mir mein Kind großzügig überlassen hatte, so außer Gefecht gesetzt (Fieber, Schnupfen, gereizte Stirn-, Neben- und Kieferhöhlen, Husten), daß ich die freie Zeit zuhause weder zum Lesen, noch zum Musik- oder Hörbuchhören nutzen konnte. Üble Kombination! Nach zwei Tagen im Bett war ich so schlapp, daß meine tägliche Höchstleistung darin bestand, meine WaMa anzuwerfen, um die zwei bis drei Bettbezüge, die ich pro Tag benötigt habe, zu waschen. Um die Wäsche aufzuhängen, mußte ich mich erst mal vorher ein, zwei Stunden ausruhen...
Aber nun geht es ja wieder besser, so daß ich stolz berichten kann, daß ich diese Woche zwei (Kinder!)Hosen reparierte, an einem alten Sweat-Shirt ein neues Bündchen annähte, eine Kissenhülle versäuberte und schloss und bei einer Damenhose (meiner Mutter) den Saum herausließ und mit einem Trick so umnähte, daß ich aber auch wirklich das letzte verfügbare Stückchen Länge herausgekitzelt habe (sieht nicht schön aus, ist aber selten ;-)). Für heute abend steht noch eine Damenhose auf der Liste (ebenfalls verfügbare Länge optimieren) und ein (vor hundert Jahren angefangenes) T-Shirt für mich fertigzustellen.
Am Wochenende möchte ich zu einer Freundin fahren, um mit ihr und ihrer netten Tochter zusammen zu nähen. Darauf freue ich mich besonders, weil ich es dann meistens schaffe, das eine oder andere UFO fertigzustellen. Z. B. die Pellworm-Jacke für meine Mutter, die eine ganz besondere Kragenform bekommen soll. Außerdem möchte ich gern - so die Zeit reicht - ein Langarm-Shirt für mich nähen, zum Unterziehen fürs Büro. Das soll mir auch wieder ein wenig Schwung für meine anderen Projekte geben, denn schließlich rückt (für mich völlig überraschend) Weihnachten unaufhaltsam näher *grusel*
Mittwoch, 14. Oktober 2009
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