Donnerstag, 10. Dezember 2009

Gestern

wurde der Fliesenleger tatsächlich noch mit der Küche fertig. Heute verfugt er und bringt noch eine Abschlußkante an, dann ist die Küche bereit für den Maler. ABER: der besteht darauf, sich mit den beiden anderen Pateien in meinem Haus, die ebenfalls Wasserschaden haben, abzustimmen, damit er das in "einem Rutsch" machen kann, UND er macht ab 18.12. drei Wochen Betriebsferien *grmpf*.

Ich würde ja selbst zum Pinsel greifen, damit ich wenigstens die Küche montieren lassen kann, das lehnt aber die Hausverwaltung ab.

Also: waaaaarten.....

Habe ich eigentlich schon erwähnt, daß ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin?

Dafür befinde ich mich mit meiner zweiten Socke langsam auf der Zielgeraden. Noch etwa fünf Zentimeter, dann kann ich mit der Spitze beginnen. Halleluja. Damit mir nicht gleich langweilig wird, wenn ich mit meinen Socken fertig bin, habe ich vorsichtshalber vorgestern schon wieder ein Paar für meinen Sohn angefangen, da bin ich jetzt an der Ferse des ersten Sockens. Fotos folgen!

Und auch mein Moebius "Viva Lou" nimmt Formen an. Am WE habe ich mich bis auf die Hälfte des Musters "hinaufgearbeitet", dabei allerdings gefühlte 100 12 Runden zurückstricken dürfen. Nicht auf einmal, sondern in drei Portionen aufgeteilt *grmpf* (eine Runde sind 241 Maschen!). Ich sag es ja: wer lesen kann, ist klar im Vorteil.... Gestern wollte ich dann eigentlich noch zwei oder vier Runden stricken, habe nach einer halben Runde aber festgestellt, daß ich entweder zuwenige Maschen auf der Nadel habe - sprich: irgendwo in der Vorrunde einen (Denk-)Fehler gemacht habe - oder das Ganze muß so komisch aussehen. Hmm, habe ihn erst mal wieder weggelegt....

Moebiusstricken ist eine interessante Geschichte, der Anschlag und die ersten zwei, drei Runden sind weniger lustig, aber dann wird es immer leichter. Und spannend ist es auch noch, weil während des Strickens nicht unbedingt ersichtlich ist, wie er hinterher aussehen wird. Ich bin gespannt!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Es geht voran...

Nachdem ich Freitag ganz deprimiert war, weil die Trocknerfirma erst am Dienstag Zeit haben würde, eine Feuchtemessung durchzuführen, um dann gegebenenfalls die Trockner abzubauen, brachte der Montag doch einige Überraschungen.

Gleich morgens meldete sich der Fliesenleger, um mit mir abzustimmen, wann der Estrich gelegt werden könne. Wir einigten uns auf Dienstag *strahl*, eine Musterfliese für die Küche brachte er am Montag noch vorbei (weil er nicht im H.ornbach seine Fliesen kaufen möchte *lach*.

Gestern früh kam er mit seiner Mannschaft, füllte Küche und Vorzimmer mit Estrich, schloß auch gleich die Löcher im Kinderzimmer und in der Abstellkammer, gleich nachdem die Trocknerfirma abgebaut hatte, so daß heute morgen in der Küche schon mit dem Fliesenlegen begonnen werden konnte.

Der Schreiner, ein echter Schatz!, ist bereit, am Freitagnachmittag schnell noch das Laminat im Kinderzimmer zu legen, damit ich übers WE das Kinderzimmer einräumen kann.

Igendwann nächste Woche wird das Laminat im Vorzimmer gelegt, die Küche wieder montiert - und wenn ich großes Glück habe, schafft es der Maler vor seinem Jahresurlaub im Dezember/Januar, die fehlenden Tapeten anzukleben und die schmutzigen Wände zu streichen. Wenn ich mir also fest die Daumen drücken, könnte das mit Einzug bis Weihnachten klappen *bibber*!

Drückt mir bitte alle die Daumen!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Socken...




Bilder mit Kunstlicht werden bei mir immer komisch - so auch hier. Die Farben sind viel frischer in Wirklichkeit, aber egal.

Tatsache ist, gestern wurde die erste Socke fertig und vorsorglich habe ich auch die zweite gleich angeschlagen. Schließlich wartet die weiße Tweed-Wolle auf ihren Einsatz und der aufgeribbelte Moebius-Schal will ja auch wieder neu angefangen werden....

Eine nasse Wohnung hat also doch wenigstens ein Gutes!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Sockiges....




Dies sind die längst fertigen Socken aus 6fädiger Socken-Wolle, schon Mitte November fertiggestellt, mehrfach gewaschen, da super warm und kuschelig weich. Heute morgen habe ich endlich mal daran gedacht, sie zu fotografieren. Mein Sohn ist mir entwischt, bevor ich seinen Pullunder ebenfalls ablichten konnte *seufz*.

Gestern abend hätte ich einen weiteren Socken fertigstricken können, aber ich war zu müde für die Spitze - die muß ich in einem Rutsch durchstricken können, sonst wird das nix. Dafür habe ich an der "Enkel"-Socke meiner Mutter weitergestrickt, damit sie ihren schmerzenden Flügel schonen konnte.

Und ich habe gestern festgestellt, daß sich - ich weiß gar nicht wie - ein Knäuel helles Tweedgarn in meiner Wollkiste materialisiert hat *unschuldigguck*. Das werde ich wohl auch noch schnell verstricken müssen *kicher* - ich weiß sogar schon wofür.....

Dienstag, 1. Dezember 2009

Warten....

Noch immer tönen die Trockner aus meiner Wohnung: eine Messung gestern ergab, daß sich die Feuchtigkeit in Boden und Wänden zwar erheblich reduziert hat, aber eben noch nicht auschreichend.  Die Nächste Messung erfolgt in einer Woche *seufz*.

Das Laminat ist ausgesucht und beim Schreiner bestellt. Immerhin.

Die neuen Fliesen sind ausgesucht - "meine" Küchen-Fliesen hatte der H.ornbach glücklicherweise noch.

Das erste Weihnachtsgeschenk ist fertig, ein Kapuzenschal aus "Brazilia" und "Brazilia Color", kann auch über die Schultern gezogen werden. Leider möchte ihn meine Mutter nicht als Kapuze nutzen, hat folglich darauf bestanden, daß er/sie bei 44 cm Höhe lang genug sei. Ok, soll mir recht sein.


Mit der ersten Socke, begonnen letzten Donnerstag, bin ich kurz vor der Spitze. Mir gefällt die Farbe sehr gut, die Wolle läßt sich einwandfrei verstricken. Nur für die Ferse habe ich diesmal keine Nerven gehabt, die hat mir meine Mutter gestrickt (während ich ihr ein neues Paar "Enkel"-Socken angeschlagen habe).

Freitag, 27. November 2009

ohne

  • Pullunder für Fröschle Junior ist fertig und wird auch seit zwei Tagen fleißig getragen. Bündchen einstricken habe ich mir gespart, ihm gefällt es so - spannen habe ich mir auch gespart, das war ein Fehler. Fotos folgen.
  • ein neues Paar Socken habe ich angeschlagen aus meiner Geburtstagswolle. Es sollten eigentlich "Toe-up-Socken" werden, aber ich habe für die ersten, ziemlich frickeligen Runden einfach keine Geduld aufgebracht, also werden sie herkömmlich gestrickt.
  • Einen Moebiusschal habe ich angeschlagen, aber wieder aufgeribbelt, mit einer 80er-Nadel ist das nicht zu machen. Jetzt versuche ich es mit einer 120er-Nadel, mal sehen, ob das funktioniert.
  • Die Trockner-Firma kommt hoffentlich Anfang nächster Woche, sie haben zwar versprochen, sich bis spätestens heute zu melden wegen eines Termines, aber gehört habe ich noch nichts von ihnen.
  • Morgen wollen wir nach KA, um endlich das Laminat fürs Kinderzimmer auszusuchen.
Und ich hab den November-Blues.....

Montag, 23. November 2009

Wochenendaktionen....

Glücklicherweise kann ich über den Zustand meiner Wohnung gerade nur Positives vermelden: ich leere zwar momentan noch zwei bis drei Mal am Tag den Behälter des Trockners, aber auch nach 10 Stunden ungestörten Trocknens ist der Behälter nur noch etwas über halbvoll. Das läßt auf ein baldiges Ende hoffen....

Deshalb haben wir den Sonntag für einen Ausflug genutzt. Im Wildpark Pforzheim (Link!) gibt es seit einiger Zeit ein Ottergehege mit drei jungen Ottern und die wollten wir sehen.

Die Anreise ist nicht schwierig, ab Stadtmitte Pforzheim ist der Wildpark ausgeschildert. Parkplätze sind ausreichend vorhanden und da der Eintritt frei ist, wird eine Parkgebühr von 4 EUR für drei Stunden Parken am WE verlangt. Angesichts der Angebotes ist das allerdings ein ausgesprochen moderater Preis.

Ziemlich nahe des Eingangs ist der Otter-Bereich:


Wir kamen leider zu spät zur Fütterung um 10 Uhr, die war gerade vorbei und die Otter verschwunden. Als wir aber nach einem ausgiebigen Bummel durch den Park zwei Stunden später wieder vorbei kamen, waren die niedlichen Kerlchen mit Spielen beschäftigt.
Sehr zutraulich und neugierig sind die flinken Gesellen. Füttern ist allerdings hier verboten.

Nicht so bei verschiedenen anderen Tieren, wie zum Beispiel den Wildschweinen, die bei allen Kinder besonderen Anklang finden (warum nur?). Das Futter kann gegen einen geringen Betrag dort erworben werden, woraus sich der Park - unter anderem - finanziert. Deshalb bitte nichts mitbringen, sondern lieber das Futter dort kaufen.

Die Fütterung erfolgt natürlich nicht aus der Hand, sondern durch die Röhre. Lustigerweise stecken die schlauen Schweine das Ende der Röhre in die Schnauze und lassen sich das Futter direkt ins Maul schlittern. Die daneben gefallenen Reste darf dann der Nachwuchs fressen.
Es gibt aber noch viel mehr zu sehen und zu füttern: Lamas, Ziegen, Hühner, diverse Dammwild-Sorten, Rinder, Schafe, etc. Auch Tiere, die nicht gefüttert werden dürfen, z. B. Elche, Luchse,

 in der Ruhe liegt die Kraft....

Schnell weg hier, die will mich fotografieren!

hier der dienstälteste Luchs von allen!
 Wildkatzen, Füchse,

 und noch vieles mehr. Besonders witzig ist der Waschbär, der sich gern ins Geäst verzieht, damit er seine Ruhe hat:



Nach fast drei Stunden Wind und Nieselregen sind wir dann zurück gefahren, obwohl wir noch gar nicht alle Tiere richtig angeschaut hatten. Zum Schluß fand noch die Fütterung der großen Raubtiere statt, wie man sieht hat es geschmeckt, denn alles ist übers ganze Gesicht verteilt....

Das werden wir wieder besuchen!

Freitag, 20. November 2009

Hurraaa, keine neuen Katastrophen!

Ich freue mich jetzt an kleinen Dingen: seit gestern nachmittag keine neuen Rückschläge, keine schlechten Nachrichten, dafür zwei Behälter voll Wasser, die aus dem Entfeuchter wanderten und ein verstricktes Knäuel Wolle am Pullunder fürs Kind.


Jetzt sind Rück- und Vorderteil ungefähr gleich lang, so daß ich nun abwechselnd an beiden weiterstricken kann. Still ruht allerdings momentan das Weihnachtsgeschenk für meine Mutter: da auch dieses gestrickt wird, kann ich nur daran arbeiten, wenn sie nicht

Hier noch ein Bild eines Geburtstagsgeschenkes: das Werk eines jungen, aber sehr begabten Künstlers, zeigt meinen Sohn, gemalt nach einem sehr guten Foto (der Künstler kennt ihn aber auch). Die Augen- und Wangenpartie ist ausgesprochen gelungen, in Natur sind die Lippen etwas voller, aber ich bin von dem Bild total begeistert! Momentan steht es bei meinen Eltern am Klavier, damit ich es abends auch sehen kann.

Das Bild ist übrigens deutlich besser als mein Foto *gg*!

Donnerstag, 19. November 2009

Fleissig....

Gestern abend und heute morgen war der Wassertank im Entfeuchter voll, jetzt liege ich schon bei geschätzten 40 bis 45 Litern Wasser, die nicht mehr in der Wohnung verteilt sind. Das hat etwas Positives, auch wenn man ansonsten nicht merkt bzw. sieht, daß sich am Durchfeuchtungsgrad Wesentliches getan hat. Also: geduldig bleiben (eines meiner Mantras...).

Gestern abend ist Pullunder meines Sohnes weitergewachsen. Mit einem Knäuel Wolle bin ich bis 21cm Länge (des Rückenteils) gekommen, so sind es bis zum Beginn des Armausschnittes noch 10 cm.


Und damit das Rückenteil kein Einzelstück bleibt (man kennt sich ja selbst), begann ich vorsichtshalber auch gleich das Vordertei, auch deshalb, damit es keine unliebsamen Überraschungen bei der Länge gibt.


Jetzt muß ich die Zeit, die mir zum Stricken bleibt, nutzen, denn sobald die Wohnung wieder einräumbereit ist, werde ich wohl für nichts anderes mehr Zeit haben....

Mittwoch, 18. November 2009

Damit ich aber das Positive nicht aus den Augen verliere,

hier noch ein paar Dinge, die ich erledigt bzw. fertiggestellt habe:

  • eine neue Brille ausgesucht, gleich noch eine passende Lesebrille dazu, 200 Mücken weg, aber ich bin froh, das erledigt zu haben (und vergleichsweise günstig weggekommen zu sein)
  • meine Socken sind fertig, Fäden verwahrt, zwei Tage getragen, jetzt in der Wäsche - Foto folgt, wenn sie trocken sind *gg*
  • den RVO-Pulli fürs Kind habe ich aufgeribbelt, die Ärmel waren zu weit, der Rumpf etwas zu eng, ich hätte es lassen können, mich aber täglich daran geärgert. Also lieber neu von unten stricken, diesmal nach einer Anleitung, für Experimente habe ich momentan keine Nerven. Dafür habe ich das Rückteil schon angeschlagen und bin auch schon auf der Hälfte bis zum Armausschnitt.
  • Termin für die Reparatur meiner Autotür ausgemacht *ganzstolzbin*: mein Sohn knallte mir gestern mal wieder die Beifahrertür mit Schmackes an den Hinterkopf, als ich damit beschäftigt war, die Hintertür wieder in die Angeln zu heben, was ich dann mal als Zeichen des Himmels gewertet habe. Warum ich mir gleichzeitig noch das Fingerglenk des rechten Zeigefingers quetschen mußte, habe ich noch nicht herausgefunden.  
EDIT: wie man mir gerade in der Werkstatt mitteilte, muß ich den Wagen einen ganzen Tag dort lassen. Die Tür (weil Schiebetür) muß komplett ausgebaut und zerlegt werden. Halleluja, das wird teuer...
  • Einen Schnitt für ein gaaaaaaaanz einfaches Shirt mit Rollkragen rausgesucht, den ich die nächsten Tage kopieren will, um endlich mal wieder etwas zu nähen. Meine Mutter wird zwar den Koller bekommen, wenn ich jetzt auch noch meinen ganzen Nähpark anschleppe - hmmm, vielleicht warte ich damit doch lieber noch eine Woche. 

Die Trockner....

erscheinen am Montag mit schwerem Gerät: zwei Löcher werden in den Estrich des Kinderzimmers gebohrt, damit dicke Schläuche zum Absaugen der Feuchtigkeit eingebracht werden können. Auch der Boden der Abstellkammer bekommt so ein Absaug-Loch, denn auch dort ist es - noch immer - naß. Die Wand der Abstellkammer zum Kinderzimmer wird mit einer großen Heizplatte getrocknet, daß es dort schon schimmelt, finden die zwei jungen Männer "normal" *grmpf*. Wenigstens die beiden haben Humor....





In der Küche wird ein Loch in den Versorgungsschacht zwischen Küche und Bad gebohrt, um die nassen Gipswände mit heißer Luft zu trocknen. Eine weitere Heizplatte steht daneben und soll den Prozess beschleunigen.


Sieht doch richtig gemütlich aus, oder?

Im Laufe des Nachmittags und Abends leere ich den Behälter des Trockners drei Mal, jeweils zwischen zwei und fünf Liter Flüssigkeit, ich bin begeistert. Am nächsten Morgen ist der Behälter so voll, daß ich ihn fast nicht aus dem Gerät bekomme.

Dienstags rückt die Leckortungsfirma noch einmal an, um zu prüfen, ob nicht doch ein weiteres Leck vorhanden ist. Nach zwei Stunden ziehen die beiden Herren ab und versichern mit, das zumindest momentan noch kein weiteres Leck in diesem Strang ist (ich habe ja noch einen zweiten Strang, an dem mein Schlafzimmer und das Wohnzimmer hängen...). Inzwischen hellhörig geworden, weiß ich sofort, was mit "momentan noch nicht" gemeint ist: die Leitungen sind vermutlich schon eine ganze Weile in der Feuchtigkeit gelegen, es ist also nur eine Frage der Zeit, wann sie soweit durchgerostet sind, daß es zu einem erneuten Wasserschaden kommt.

 Vielleicht sollte ich einfach eine Bombe werfen *seufz*...

Dienstag, 17. November 2009

Baustelle...

Samstags war der Schreiner da, pünktlich, mit zwei starken Helfern. Leider ist das Laminat nicht mehr zu retten, irgendein Spezialist hat das verlegt und in jede Fuge des Click-Laminats eine fette Kleber-Raupe getrichten. Es ging zwar recht gut auseinander, aber durch die Rückstände in den Fugen kann es nicht mehr sauber verlegt werden*schäumvorWut*. Also doch neues Laminat.

Der Teppich darunter ist, wie zu erwarten, naß. Auch an Stellen, wo er nicht hätte naß sein dürfen.... Auch die Abstellkammer ist naß, allerdings nur am Rand (dafür umso nasser) und die Wand zum Kinderzimmer (die ist sogar schimmlig). Die Wand zu meinem Schlafzimmer dagenen ist trocken - glücklicherweise. Noch eine Baustelle hätte ich nicht mehr ertragen.

Nachmittags kommt der freundliche Installateur, den ich aus seinem freien WE gescheucht habe, um sich den Schaden und die Flecken anzuschauen. Er legt sein Gesicht in höchst bedenkliche Falten, versichert mir aber, ich solle mir keine Sorgen machen (HAHAHA, selten so gelacht), er werde sich gleich Montagmorgen darum kümmern.

Der Rest des Samstags ist wie ein Alptraum, nachts träume ich davon, daß mein Schlafzimmerboden ebenfalls rausgerissen wird.

Sonntagmorgen bekomme ich eine spontane Einladung zum Mittagessen von einer lieben Freundin. Also schnell Kind und Wollwickler eingepackt und in die Pfalz gesaust - so kann ich mich wenigstens fürs Asyl bedanken. Nach etlichen Strängen Lace-Wolle, drei leergetrunkenen Eimern Kaffee, einem supertollen Mittagessen und vielen netten Gesprächen mit sämtlichen Familienmitgliedern, die mich wieder aufgerichtet haben, sind wir nach Hause gesaust, wo ein riesiges Hermes-Paket aus dem Hause Chaosqueen wartete, gefüllt mit lauter herzwärmenden Geschenken: wunderschöne Stoffe von ihrer Mutter, leckere Marmeladen und ein tolles Windlicht, das ich vorsichtshalber mal als Vase deklariert habe, damit es mir meine Mutter nicht aus dem Verkehr zieht *grins*.

Und um die Freude komplett zu machen, hat mich eine sehr, sehr liebe Freundin angerufen, die ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe und wir konnten ein bißchen reden. Nicht lange genug, denn Kind mußte dringend ins Bett und ich mußte ja noch dringend die Abstellkammer leeren....

Aber ich kann sagen, daß der Sonntag das absolute Highlight der letzten zwei Wochen war, mit Abstand!

Freitag, 13. November 2009

Es zieht sich...

Der Maler erschien um 7:30 Uhr, der Schreiner leider überhaupt nicht. Jetzt ist also die klatschnasse Tapete von der klatschnassen Wand entfernt, aber das Laminat liegt noch immer auf dem nassen Teppichboden. Ob das dann noch weiter zu verwenden ist - ich bin ja mal gespannt. Jedenfalls hat er fest versprochen, am Samstag um 9 Uhr zu erscheinen, damit am Montag die Trockner in Betrieb gehen können.

Immerhin sieht es zumindest in Vorzimmer und Küche nach Fortschritt aus.





Inzwischen sind die Würmlis-Socken fertig. Auf dem Bild sind die Fäden noch nicht vernäht, das habe ich inzwischen erledigt. Leider hat mir mein Sohn heute morgen mitgeteilt, daß er sie nicht anziehen wird, angeblich kratzen sie....

Für das Wochenende habe ich noch nichts geplant, Da ich am Vormittag anwesend sein muß, werde ich mich wohl dem Power-Ausmisting widmen *gg*.

Mittwoch, 11. November 2009

Nachtrag

Es gab auch Erfreuliches. Nicht gerade viel, aber immerhin.

Mein Hausaufgaben-Schal ist fertig. Sogar die Fäden alle vernäht und meine Mutter hat ihn letztes WE schon probegetragen. Erstaunlicherweise ist er sehr warm, trotz der vielen Löcher *grins*-

Meine zweite Socke ist fast fertig. Ich beginne gerade mit der Spitze, komme aber nicht weiter, weil ich gerade nie Zeit habe, die Spitze in einem Rutsch zu stricken. Abends bin ich dazu einfach zu müde.

Die Würmlis-Socken fürs Kind sind ebenfalls fast fertig. Da bin ich beim zweiten Socken kurz vor der Spitze. Da die ja schneller geht als bei meinen Socken, bin ich zuversichtlich, daß ich das heute abend schaffe.

Und einen RVO-Pulli fürs Kind habe ich auch angefangen. Da bin ich fast soweit, die Ärmel stillzulegen und nur noch den Rumpf zu stricken.

und noch kein Ende in Sicht!

Der Dienstag bringt kaum gute Nachrichten. Der Installateur wird zwar zügig fertig mit Verlegen und Isolieren der Rohre, auch die Heizung kann wieder in Betrieb genommen werden. Leider stellt der Herr der Trocknungsfirma fest, daß nicht nur im Vorzimmer und in der Küche der Beton noch naß ist, auch die Verbindungswand zum Bad ist ca. 1 Meter hoch naß (dahinter ist ein Versorgungsschacht) - ebenso wie die Verbindungswand vom Bad zum Schacht. Also soll in den nächsten Tagen ein Loch von der Küche aus in den Schacht gebohrt werden, damit dieser über einen Schlauch getrocknet werden kann.

Als ich dem Herrn erzähle, daß es aus dem Laminat naß riecht, testet er mittels einer Sonde an der Längswand und auf der Fensterseite die Feuchtigkeit im Boden. Seine Messung ergibt, daß der Teppichboden bis in die hinterste Ecke - klar - patschnaß ist. Das heißt also: alles ausräumen, alle Fußbodenbelege aus dem Zimmer entfernen, dann kann er erst mit Trocknen beginnen.

Irgendwie habe ich plötzlich so richtig die Schnautze voll. Mein Humor und meine Leidensfähigkeit sind komplett aufgebraucht.

Als ich abends mit einem lieben Freund das Hochbett meines Sohnes auseinanderschraube (er schraubt, ich halte, gemeinsam tragen wir alles in das letzte verbliebene freie Eck im Keller meines Vaters), stelle ich fest, daß die nächste Wand naß ist: die zur Abstellkammer.

Ein Anruf heute morgen bei der Hausverwaltung ergibt: Abstellkammer leer räumen, damit auch dort getrocknet werden kann. Und ich solle mich schon mal darauf einstellen, daß wohl zwei Wochen Trocknung nicht reichen werden, ich solle eher mit drei Wochen rechnen.

Das Telefonat mit dem Schreiner, der nun das Laminat entfernen soll, aber so, daß man es - sollte es durch die Feuchtigkeit nicht beeinträchtigt sein - weiterverwenden kann, ist genauso erfreulich: er hat zwar morgen Zeit, weiß aber noch nicht genau wann. Ich solle mich bereit halten. Na klasse!

Auch der Maler, der die in Mitleidenschaft gezogenen Tapeten entfernen soll, kann sich nicht auf einen konkreten Termin festlegen, er würde mich anrufen. Getrocknet werden kann aber erst, wenn die Tapete entfernt wurde....

So, morgen habe ich Geburtstag. Ich wollte ja noch nicht mal feiern, aber wenigstens meine Ruhe haben. Wird wohl nicht der Fall sein.

Und am Montag ist mir die hintere Tür meines Autos entgegengefallen, die sollte ich vielleicht auch irgendwann mal reparieren lassen....

Es begann mit einem Tröpfeln, Teil zwei

Samstagvormittag kommt mir ein Freund zu Hilfe: spontan trägt er mit meinem Vater die demontierten Küchenmöbel in den in aller Hast und Eile freigeräumten Kellerraum meines Vaters, mein eigener Keller ist längst voll. Den Rest des Tages verbringe ich damit, Spielsachen in Kartons zu verpacken und in meinem - inzwischen übervollen Schlafzimmer - zwischenzulagern. Abends bin ich dann soweit, daß ich Regal und Hochbett "Christomäßig" mit Malerfolie verhüllen kann. Sonntag kommt noch im Vorzimmer der Garderobenschrank und das Kochbuch-Geschirr-Regal an die Reihe.

In der Küche ist der Fußboden notdürftig abgetrocknet.



Deutlich sieht man das Loch im Knick der Leitung
 

Sohnemann ist total entnervt, weil Mama total entnervt ist. Trotzdem verbringen wir einen netten Vormittag im Verkehrsmuseum, anschließend gehen wir "Pommis" essen, als Entschädigung für Mamas angeschlagenes Nervenkostüm.

Montagmorgen steht tatsächlich nur noch die Waschmaschine und der Garderobenschrank im Vorzimmer, beides schiebt der nette Installateur kurzfristig in meinen Flur, damit er das Laminat entfernen kann.

Dann sieht es ungefähr so aus:


Bei näherer Betrachtung stellt man fest, daß die Feuchtigkeit schon durch den Estrich nach oben gelangt ist.



Das Entfernen des Estriches geht verhältnismäßig fix. Nachdem der Schutt abtransportiert ist, stellt sich heraus, daß die Leitungen tatsächlich nicht gut sind und sich auch im Vorzimmer schon zwei kleine Löcher gebildet haben.





Leider hat jemand versäumt, die Tür zum Bad zu schließen (kann durchaus mein eigenes Versäumnis sein), so daß das ganze Bad von einer Betonstaubschicht überzogen ist. Der Herr von der Trocknungsfirma meldet sich und droht seinen Besuch für den nächsten Vormittag an.

Im Kinderzimmer stellt sich heraus, daß unter dem Teppichboden Laminat verlegt ist. Nachdem das Laminat an der Stelle geöffnet ist, wo auch Estrich entfernt werden soll, entdecke ich, daß es es auf einem uralten Teppichboden verlegt wurde und der ist naß. Dies sei vollkommen normal, meint der nette Installateur, schließlich sei ja auch der Estrich naß. Das würde schon wieder trocknen. Mein Einwand, daß es aber auch weiter vorn, in Richtung Tür, aus dem Laminat naß riecht, wird mit einem nachsichtigen Lächeln quittiert.



Leider schlecht zu sehen: die Leitung direkt vor der Wand ist total verrostet. Die paralell laufende sieht hingegen noch ganz gut aus.

Ich habe tatsächlich Zeit, für einen halben Tag ins Büro zu gehen und das Ausmaß meiner Rückstände in Augenschein zu nehmen. Zum Abbauen komme ich leider nicht, denn Kind hat viele Hausaufgaben und überhaupt gar keine Lust sie zu machen.

Abends kommt der Schreiner, der das Vorzimmer vermißt (fürs neue Laminat) und die Öffnung im Kinderzimmer, damit auch dort der Boden geflickt werden kann. Wir einigen uns darauf, daß wir noch einmal miteinander sprechen, sobald die Trocknung beendet ist, denn ich möchte unter dem Laminat den Teppichboden entfernt haben, weil das die Versicherung aber nicht bezahlt, eben auf eigene Rechnung.

Montag, 9. November 2009

Es begann mit einem Tröpfeln.....

Samstag vor acht Tagen begegnet mir die Nachbarin, welche unter mir wohnt, als ich vom Einkaufen nach Hause komme. Ich solle mal mit in ihre Küche kommen. Dort tröpfelte es am Fenster langsam von der Decke, nicht stark, aber stetig. Wir wollen das beobachten und ich stelle vorsichtshalber am Samstag mal mein Wasser ab.

Sonntagmorgen, noch nicht mal ganz halb sieben, klingelt der Hausmeister bei uns: das Tröpfeln habe sich zum Rinnsal ausgebreitet, nicht nur die Nachbarin unter mir, sondern auch die Nachbarn im Erdgeschoss klagen über Wasser in der Küche. Der Installateur wird gerufen, bis er erscheint, tropft es bereits außen an der Fassade herunter. Mein Wasser ist immer noch abgestellt und wir sind gemeinsam ratlos. Der Installateur bringt schnell Licht ins Dunkel: es ist vermutlich ein Heizungsrohr in meiner Wohnung. Meine Heizungsleitung wird abgeklemmt, dafür darf ich das Wasser wieder anstellen.

Als mittags mein Besuch zum Essen kommt, ist es noch einigermaßen gemütlich warm - nicht zuletzt, weil ich den ganzen Vormittag gekocht habe. Gegen Abend wird es recht frisch in der Wohnung, mein Kind quartiere ich zu meinen Eltern aus, er hustet noch immer stark.

Montags bekomme ich Nachricht von der Hausverwaltung: man könne ja nicht auf Verdacht den Fußboden öffnen, also würde Dienstag eine Firma erscheinen, die sich auf die Ortung von Lecks spezialisiert hat. Mir ist das recht - wer will schon seinen ganzen Fußboden zerstört haben...

In der Wohnung ist es kalt.

Dienstag um acht Uhr morgens erscheint ein Team aus Installateur, Ortungsspezialist und Gehilfe. Es wird geklopft und gestochert, beratschlagt und diskutiert und schließlich nach langem Hin und Her das Loch geortet. Mitten in meiner Küche, unter einem der beiden Eckschränke. Eine kurze Probebohrung unter dem Geschirrspüler bestätigt meine schlimmsten Befürchtungen: die Küche muß raus, die (niegelnagelneuen) Terrakotta-Fliesen ebenfalls und - ganz klar - der Estrich, um an die Heizungs-rohre zu gelangen. Mir wird schon ganz schwindelig. Da der Schreiner, der die Küche abbauen soll, Mittwoch keine Zeit hat (zum Glück!), habe ich Gelegenheit bis dahin alle Unterschränke auszuräumen, damit sie aus der Küche entfernt werden können. Dazu muß ich auch meinen Eßplatz im Vorzimmer räumen, denn da sollen die Schränke hin.

Mittwoch bin ich einen großen Teil des Tages damit beschäftigt, die Schränke aus- und die Arbeitsplatte abzuräumen, den Eßtisch samt Stühlen in mein Wohnzimmer zu verfrachten und die ausgelagerten Töpfe, Pfannen und Lebensmittel in Schlafzimmer und Wohnzimmer auszulagern. Die Wohnung wird langsam ziemlich ungemütlich, aber noch trage ich es mit Humor. Ich schlafe und dusche zwar noch zuhause, halte mich aber ansonsten entweder im Büro oder bei meinen Eltern auf.

Es riecht jetzt durchdringend nach nassem Beton und es ist kalt.

Am Donnerstag bin ich traurig wegen meiner Küchenfliesen, die ich so ins Herz geschlossen habe, aber auch zuversichtlich, schließlich soll ja die Feuchtigkeit aus der Wohnung. Pünktlich um neun steht der Schreiner vor der Tür - und ist planmäßig kurz vor elf Uhr fertig. Inzwischen ist es im Eßzimmer brechend eng, da die Küchenunterschränke etwas unkonventionell übereinandergestapelt stehen und nur ein schmaler Zugang zur Küche frei ist. Um elf rückt der Installateur an, repariert mir noch schnell den Absperrhahn für die Waschmaschine, der beim Ausbau der Spüle das Zeitliche segnete (die normalerweise auch mit in der Küche steht), damit ich das Kaltwasser wieder anstellen und somit die Toilette benutzen kann. Noch rechne ich damit, daß der Alptraum bald ein Ende hat.

Drei Stunden später sind die Bodenfliesen entfernt und der Estrich herausgebrochen. Gestaubt hat es kaum, der Estrich war so feucht, daß sich fast kein Staub entwickelte. Als der ganze Schutt aus der Küche entfernt ist, offenbart sich, daß die Ringleitung nicht ein, sondern vier Löcher hat. Und daß kein Strang ins Bad führt, dafür aber eine Leitung ins Kinderzimmer, die ebenfalls ziemlich verrostet ist. Und gerade, als ich mich vom Schock erhole und der Tatsache ins Auge blicken kann, daß ein Stück Boden im Kinderzimmer ebenfalls geöffnet werden muß, eröffnet mir der Installateur, daß er jetzt - also nachmittags um 15 Uhr - weitere Arbeiten einstellt, weil die Leitung, die ins Vorzimmer/Eßbereich führt, so rostig ist, daß er daran keine neue Leitung anschließen kann. Nach einer kurzen Konferenz mit der Hausverwaltung vereinbaren wir für den nächsten Morgen einen Termin mit dem Sachverständigen der Versicherung.

Die Fenster in der Küche bleiben gekippt und es wird noch kälter als die letzten Tage.

Der Sachverständige, der am Freitag die Baustelle besichtigt, gibt sein Einverständnis für die Arbeiten am Kinderzimmer und im Vorraum/Essbereich. Da über Nacht die Küche notdürftig getrocknet ist, aber noch nasse Flecken zu sehen sind, soll eine Bautrocknungsfirma das Ausmaß der Feuchtigkeit in Boden und Wänden feststellen und - so notwenig - Profi-Trockner aufstellen.

So langsam wird mir klar, daß die Wohnung nur noch eingeschränkt bewohnbar ist und die Sache sich wohl noch länger hinziehen wird.

Da im gesamten Eingangsbereich das Laminat entfernt werden muß, habe ich den Raum übers Wochenende komplett auszuräumen, ebenso einen Teil des Kinderzimmers, damit dort ebenfalls der Boden geöffnet werden kann.

Meine Eltern warne ich schon mal vor, daß ich am Wochenende bei ihnen einziehen werde.

To be continued....

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Und da wäre noch....

meine Babystation auf der Fensterbank:



Einer von fünf gekeimten Bonsai-Chili-Samen, inzwischen etwa drei Monate alt und ca. 7 cm hoch. Sie scheinen sich noch ganz wohl zu fühlen. Jetzt hoffe ich mal, daß ich sie über den Winter bekomme!

Dies hier ist mein sibirischer Hauspaprika, inzwischen  etwa 30 cm hoch und trägt - wieder - 10 reife Früchte. Jede einzelne so scharf, daß mir dafür einfach die Worte fehlen!

Leider erkennt man nur die roten Früchte, die Makro-Aufnahmen klappen mit dem Handy nicht so toll oder ich kapiere einfach nicht, wie man das besser hinbekommt.

Beweisfotos...


Momentan sind hier Herbstferien, da gelten ein paar Ausnahmeregeln. Zu denen gehört beispielsweise die Erlaubnis, hemmungslos (also länger als 10 Minuten) am Computer Schach zu spielen, da Mama im Büro hin und wieder ihr Hirn für anstrengende Übersetzungen braucht. Da Sohnemann seit ein paar Wochen in die Schach-AG seiner Schule geht und Mama nur äußerst rudimentäre Fähigkeiten im Schach besitzt, hat sich die Anschaffung einer "Fritz und Fertig"-CD (erhältlich beim Buchhändler ihres Vertrauens, zur Not auch hier: LINK! - im Zweifel aber lieber den örtlichen Einzelhandel unterstützen!) schon bezahlt gemacht. Liebevolle Grafik, nette Gags und eine schön strukturierte Einführung - kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.

Wie versprochen, folgt hier noch das Beweisfoto meiner Socken:


Die erste ist fertig, die zweite ist angeschlagen und Bündchen fertig. Dafür, daß ich überwiegend daran stricke, wenn ich nachts schlaflos im Bett sitze, bin ich ganz schön weit.

Auch Sohnemanns erste Spiralsocke ist fertig. Die war ein wenig nervig zu stricken: das Garn ist recht dünn und läuft nicht so optimal vom Finger, das Muster ist zwar nicht schwierig, aber bei den dunklen Farben ist es schlecht zu sehen, wann die 5. Runden vorbei sind, ab wo das Muster dann versetzt wird. Außerdem zieht sich das Stricken ziemlich hin ohne die Unterbrechung durch die Ferse - man unterschätzt es, wie lang man die "Röhre" stricken muß, glücklicherweise hat Sohnemann immer wieder probiert. Schade, von der "Schneckenspitze" ist auch in natura nichts zu erkennen.


Zum Vergleich habe ich mal meine Socke danebengelegt. Ich habe Größe 41, Kind 31 - der Schlauch ist jetzt 33 cm lang geworden und reicht ihm etwas über die halbe Wade rauf.

Gestern habe ich in einem englischen Blog einen wunderschönen Halswärmer entdeckt und eigentlich wollte ich mir auch unbedingt die "Grüner Daumen"-Handschuhe aus der neuen LandLust (Anleitung gibt es hier: LINK!) nachmachen *seufz*. Außerdem warten drei Jerseys darauf, endlich zu Langarm-Shirts zugeschnitten zu werden... Achja.

Montag, 26. Oktober 2009

Wochenende, semi-produktiv...

Da sich mein Geburtstag wie jedes Jahr äußerst überraschend und unaufhaltsam nähert, nehme ich das mal als Anlaß, mein Wohnzimmer endlich bewohnbar zu machen. Bewohnbar ist es zwar schon, aber nicht präsentabel, denn momentan stapeln sich dort noch einige unausgeräumte Umzugskisten (vornehmlich Kram, für den ich noch keinen Stauraum gefunden habe...) und wirkt insgesamt .... uneinladend.

Der Plan war also, sich einiger Kartons (möglichst samt Inhalt) zu entledigen und generell etwas Platz zu schaffen. Auch um dem weltbesten Lampenaufhänger der Welt die Möglichkeit zu geben, eine Leiter aufzustellen, um endlich eine anständige Lampe aufzuhängen.

Also einen Karton habe ich geschafft, bin also hinter meinen eigenen Erwartungen zurückgeblieben, die Lampe hängt auch noch nicht, aber dafür habe ich für mein Wollknäuel- und Nadelchaos eine neue Heimat in einer geräumigen Plastikbox geschaffen, gefühlte zehn Waschmaschinenladungen an Wäsche zusammengelegt und aus dem Wohnzimmer geräumt (wo sie bislang das Sofa blockierten...), Sommer- und Übergangsklamotten mottensicher verpackt und weggeräumt und diverse Bücher gesichtet und - ja, wirklich - weggeworfen.

In den Pausen, die ich mir zugestand, habe ich meine Socke fertiggestrickt, die zweite angeschlagen, eine Regenwurm-Socke fürs Kind angeschlagen (und schon zur Hälfte fertiggestrickt) und ein paar Reihen an meinem Hausaufgabenschal weitergepfriemelt. Ferner eine Hose repariert, einen Knopf angenäht und diverse lose Säume fixiert (bzw. diverse Unterhöschen mit kaputten Säumen in die Tonne befördert, auf dass mal wieder Platz ist für ein paar neckische Teilchen *grins*).

Zwischendurch mein Kind bespielt, der zu meinem großen Bedauern Herbstferien hat und zwischendurch nicht so recht weiß, wie er sich beschäftigen soll.

Nachher wollen wir losziehen und Sperrholz besorgen, damit er morgen mal versuchen kann, Krippenfiguren auszusägen. Schließlich naht Weihnachten genauso unabänderlich wie mein Geburtstag *seufz*.....

Freitag, 23. Oktober 2009

Leider noch immer nicht viel Neues...

Wir kränkeln noch, *seufz* das aber auf hohem Niveau...

Immerhin bin ich mit meinem Schal weitergekommen, denn Hausaufgaben hat mein Kind ja täglich auf und auch wenn es jetzt schon deutlich besser läuft als in der ersten Woche - es ist noch recht zäh. Ich will mich nicht beklagen, er ist ein richtig liebes Kind. Glücklicherweise habe ich jetzt von einigen Müttern erfahren, daß es bei ihnen mehr oder weniger gleich zäh läuft, das zeigt mir, wir befinden uns also noch im Normalbereich.


Mein Schal mißt inzwischen 97 cm (ohne zu mogeln!), allerdings habe ich ihn mit 7,0er-Nadeln gestrickt, deshalb wächst er verhältnismäßig schnell. Bis jetzt sind zweieinhalb Knäuel verarbeitet, mal sehen, wie lang ich ihn mache. Von diesem Garn hatte ich insgesamt 300 g, möchte aber noch ein Weihnachtsgeschenk davon stricken (Inspiration dazu kam leider erst, als ich schon angefangen hatte und diese Wolle läßt sich nicht wieder aufribbeln!!!). Na, mal sehen, vielleicht kaufe ich zwei Knäuel in magenta nach, denn von dieser Partie bekomme ich garantiert nichts mehr nach (war ein Geschenk, lag bei der Schenkenden schon mindestens zwei Jahre herum).

Und weil ein einziges Projekt ja langweilig ist *lach*, habe ich bei der Gelegenheit auch noch ein paar Socken für mich angefangen. Leider mußte ich auftrennen, irgendwie sind mir riesige Löcher in die Bumerang-Ferse geraten..., was wohl darauf zurückzuführen ist, daß ich diese Ferse schon eine Weile nicht mehr gestrickt habe. Sonst wäre ich vermutlich schon fast vorne bei der Spitze - kein Wunder bei 6fädiger Sockenwolle und 3,5er Nadeln... Habe ich schon erwähnt, daß ich eine Frostbeule bin?

Freitag, 16. Oktober 2009

Hausaufgabenfront....

Hier tut sich etwas! Vielleicht nicht in dem Tempo, wie ich es gerne hätte, aber immerhin....

Inzwischen hat mein armes Kind verstanden, daß die Hausaufgaben keine exquisite Folter, ausgedacht von Mama und Klassenlehrer, sind, sondern dazu dienen, schneller und sicherer schreiben (und rechnen) zu lernen. Zwar kommt es hin und wieder noch zu heftigen Ausschreitungen seinerseits (Schreien, Toben, Bleistifte durch die Gegend werfen, Türen knallen, wüste Drohungen ausstoßen, etc.), aber wenn er sich dann beruhigt hat, ist er erstaunlich schnell fertig, selbst wenn es tatsächlich viele Hausaufgaben sind. Wenn ich also die Nerven behalte, dann wird es (hoffentlich) in der nächsten Zeit noch besser werden. Was mir beim Nervenbehalten enorm hilft, ist der Flauschschal, den ich gerade stricke. Wenn also meine Betriebstemperatur auf einen bestimmten Wert gestiegen ist, greife ich zu den Nadeln und konzentriere mich einfach zwei Reihen lang nur auf die wunderbare, türkisfarbene Wolle. Wie durch ein Wunder sinkt dann mein Adrenalinpegel ;-).

Dafür komme ich abends zu nichts mehr. Nach meinem kurzen Nähanfall vom Anfang der Woche stagniert mein Nähausstoß. Heute abend werde ich meine Kisten richten, die ich morgen zu unserem Nähtreff mitnehme, in der Hoffnung, daß ich wenigstens ein UFO fertigbekomme.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Flachgelegen...

habe ich jetzt eine Woche lang. Zwar glänze ich seit Montag wieder durch Anwesenheit im Büro, voll einsatzfähig bin ich allerdings nicht.

Irgendwie hat mich der Infekt, den mir mein Kind großzügig überlassen hatte, so außer Gefecht gesetzt (Fieber, Schnupfen, gereizte Stirn-, Neben- und Kieferhöhlen, Husten), daß ich die freie Zeit zuhause weder zum Lesen, noch zum Musik- oder Hörbuchhören nutzen konnte. Üble Kombination! Nach zwei Tagen im Bett war ich so schlapp, daß meine tägliche Höchstleistung darin bestand, meine WaMa anzuwerfen, um die zwei bis drei Bettbezüge, die ich pro Tag benötigt habe, zu waschen. Um die Wäsche aufzuhängen, mußte ich mich erst mal vorher ein, zwei Stunden ausruhen...

Aber nun geht es ja wieder besser, so daß ich stolz berichten kann, daß ich diese Woche zwei (Kinder!)Hosen reparierte, an einem alten Sweat-Shirt ein neues Bündchen annähte, eine Kissenhülle versäuberte und schloss und bei einer Damenhose (meiner Mutter) den Saum herausließ und mit einem Trick so umnähte, daß ich aber auch wirklich das letzte verfügbare Stückchen Länge herausgekitzelt habe (sieht nicht schön aus, ist aber selten ;-)). Für heute abend steht noch eine Damenhose auf der Liste (ebenfalls verfügbare Länge optimieren) und ein (vor hundert Jahren angefangenes) T-Shirt für mich fertigzustellen.

Am Wochenende möchte ich zu einer Freundin fahren, um mit ihr und ihrer netten Tochter zusammen zu nähen. Darauf freue ich mich besonders, weil ich es dann meistens schaffe, das eine oder andere UFO fertigzustellen. Z. B. die Pellworm-Jacke für meine Mutter, die eine ganz besondere Kragenform bekommen soll. Außerdem möchte ich gern - so die Zeit reicht - ein Langarm-Shirt für mich nähen, zum Unterziehen fürs Büro. Das soll mir auch wieder ein wenig Schwung für meine anderen Projekte geben, denn schließlich rückt (für mich völlig überraschend) Weihnachten unaufhaltsam näher *grusel*

Montag, 5. Oktober 2009

Herbst...

Hier ist inzwischen der Herbst eingezogen: mein Kind rotzt und hustet, seit Freitag hatte er Fieber. Heute morgen erklärte er sich allerdings selbst für gesund, weil er "etwas Wichtiges" zu erledigen hat.

Auch bei mir machen sich inzwischen erste Zeichen von Halsweh und Schnupfen breit - ich hoffe nur, daß ich dem Ansturm der Bakterien/Viren standhalte und - wenigstens einigermaßen - fit bleibe. Momentan sieht es nicht danach aus.

Alles, was ich - außer drei Maschinen Wäsche, einer Indischen Reistafel für meine Eltern als Sonntagsessen und ansonsten Power-Couching - geschafft habe, waren zwei komplett durchgescheuerte Jeans vom Kind zu reparieren: also Seitennaht auftrennen, Flicken von innen und außen aufsteppen, Seitennaht schließen - bei vier Hosenbeinen. Liest sich nicht nach viel Arbeit, ist es aber!

Dienstag, 29. September 2009

Fortschritte an der Hausaufgaben-Front!

Heute konnten wir einen deutlichen Fortschritt feststellen: kein Geschrei, kein Geheule "Das ist alles vieeeeeeeeel zu schwer", zwar laute Proteste und eine überdurchschnittlich ausgedehnte 10-Minuten-Pause (fast vierzig Minuten), aber nur etwas über eine Stunde für vier Zeilen "mu" bzw. "mi". Sonst hatte er glücklicherweise nichts weiter auf.

Wie das kam? Ganz einfach: zur Einschulung hatte er von mir eine DVD-Box geschenkt bekommen, "Planet Erde" (BBC-Produktion, lief auch in der ARD, dort hat er einzelne Folgen in Teilen schon gesehen gehabt), davon darf er immer wieder einzelne Folgen sehen. Die faszinierenden Naturbilder und Tieraufnahmen haben es ihm angetan. Wenn er sich also anstrengt, darf er im Büro auf meinem Notebook eine Folge schauen, das überzeugt ihn ;-)

Ja, ich weiß, das ist Erpressung. Und ja, auf Dauer wirkt das nicht. Aber hin und wieder möchte ich das Büro unbedingt vor 18 Uhr verlassen und da ist mir so ein Mittel zum Überleben durchaus recht.

Die Mutter möchte ich sehen, die das nicht versteht!

Montag, 28. September 2009

Montagmorgen...

Noch immer haben wir keinen neuen Rythmus im Ablauf gefunden. Zwar schaffe ich es, das Kind morgens rechtzeitig zur Kernzeitbetreuung zu bringen und es um 13:30 Uhr dort wieder abzuholen, aber das "danach" funktioniert noch nicht so richtig.

Geplant ist ja, daß er nach dem Mittagessen seine Hausaufgaben macht, anschließend darf er nach draußen zum Spielen. Tatsächlich dauert es weit über eine Stunde (wenn nicht gar zwei), bis er damit fertig ist. Das liegt aber nicht an der Menge der Hausis, sondern am Widerstand, den er bei jedem zu schreibenden Buchstaben an den Tag legt. Dabei ruhig zu bleiben, ist schwierig. Zumal sich dadurch ja auch meine Arbeitszeit im Büro verlängert, denn Hausaufgaben sind meine Pause.

Dadurch bleibt ganu klar weniger Zeit am Abend für die Hausarbeit. Das bedeutete für Samstag: drei Maschinen Wäsche, eine Maschine Geschirr (und etliche Töpfe von Hand...) und einen riesigen Berg Wäsche zum Bügeln oder Zusammenlegen/Wegräumen, bevor ich mit dem Laufenden beginnen konnte. Höchst ärgerlich....

Mittwoch, 23. September 2009

Kaffeepause

Heute entfällt die Mittagspause wegen Geschäftsbesuch, so gönne ich mir eine kleine Kaffeepause, bevor ich mein Kind aus der Kernzeitbetreuung hole.

Gestern waren wir einkaufen - Kind brauchte Schuhe für Hallensport. Also rein ins nächste Schuhgeschäft: die billigsten Treter für 39,95 EUR - neee, das Kind ist noch im Wachstum, also ab in den nächsten Laden. Dort gab es schon welche ab 16,99 EUR, dann der nächste Schock: Kind hat inzwischen Schuhgröße 33 (er ist gerade mal sechs Jahre und sechs Monate alt...) und ganz spezielle Vorstellungen, wie seine Sportschuhe aussehen sollen.

Da die beiden Paare Winterschuhe vom letzten Winter nicht mehr passen (somit ein Paar neue fällig werden) und er zudem dringend neue Halbschuhe benötigte (die alten sind definitiv zu klein), die wir dann gleich gekauft haben, hat die Rabenmutter sich durchgesetzt und die Sportschuhe gewählt, die noch finanziellen Raum für Halbschuhe ließen. Kind war entrüstet (hat sich aber dann mir den neuen Schuhen angefreundet und fand sie heute morgen schon ziemlich "cool").

Hausaufgaben entwickeln sich zu einer echten Herausforderung. Ja, ich weiß, das ist es in jeder Familie, bei jedem Neu-Schüler aufs Neue. Nein, ich will mich nicht beklagen, ich wundere mich nur, wieviel Kraft es braucht, ruhig und gelassen zu bleiben und nicht auf jeden Erpressungsversuch mit einer Drohung zu reagieren. Oder das Kind kurzerhand über Knie zu legen.... Ich frage mich, wie Mütter das schaffen, die zwei oder mehr Kinder haben?! Ich glaube nicht, daß ich es genau wissen will *seufz*, mir reicht die Herausforderung mit einem Kind.

Heute nachmittag soll es ins Hallenbad gehen. Zusammen mit einem KiGa-Kumpel wollen wir seine Schwimmkenntnisse vertiefen und bei seinem Kumpel welche anlegen. Aus Ausbilder-Zeiten beim DLRG (laaaaange her) hatte ich noch Unterlagen, wie man mit der Wassergewöhnung beginnt. Das wird spannend. Oder so ähnlich. Jedenfalls habe ich beim Packen der Badesachen die Gelegenheit genutzt, mich schnell noch auf die Waage zu stellen, um fluchend festzustellen (Kind hat es nicht gehört!), daß ich tatsächlich zugenommen habe. Nicht nur im Urlaub, sondern auch hinterher. Schande!

Ich würde gern mal wieder etwas nähen oder zumindest fertig nähen, es liegen ja noch ein paar Sachen rum, wie z. B. die Pellworm-Jacke für meine Mutter, für die ich mir - da Stoff zu knapp bemessen - eine Lösung für das Vorderteil einfallen lassen muß. Aber irgendwie sind meine Abende einfach zu kurz für die Masse an Dingen, die erledigt werden müssen.

So, Pause um, Tasse leer, Magen knurrt.

Dienstag, 22. September 2009

Für Frau S. M.-B. aus B.-I.

Von wegen "alte Zöpfe" und so....

Als Vorbereitung, da ich ja demnächst vorbeikomme! Ja, ich weiß, das ist für mich schon sehr kurz, aber "watt mutt, dat mutt".



(Aufgenommen freundlicherweise von meiner Schwägerin - ich komme so schlecht von hinten an mich dran...) 

Komisch, mir fällt jetzt erst auf, wie rot sie geworden sind in den letzten Jahren, aber ok, so oft sehe ich mich auch nicht von hinten....

Nicht mein Tag...

Klick!

Dies würde ich noch erweitern um "Stinksauer,...", ansonsten sehe ich tatsächlich heute genau so aus.

Montag, 21. September 2009

Rabenmutter!

Nachdem ich ja die letzten fünf, sechs Tage kaum Nachtschlaf hatte - mein Kind mußte nämlich vor lauter Aufregung bei seiner Mutter im Bett schlafen (weil Angst und schlechte Träume, etc.) - ist inzwischen mein Nervenkostüm leicht brüchig geworden, gelinde ausgedrückt.

Für Sohnemann reicht es noch, nicht aber für Leute, die mich dumm von der Seite anmaulen....

Vorhin beim Abholen (erster, richtiger Schultag) stehen zwei Mütter hinter mir und regen sich furchtbar lautstark und langatmig darüber auf, daß die armen Kleinen gleich in der ersten Woche schon 22 Schulstunden haben (eine der beiden Mütter ist diejenige, die morgens vom Klassenlehrer zwangsweise aus der Klasse entfernt wurde, weil sie auch nach dem Klingeln ihr "armes" Kind nicht alleine lassen wollte).

Ich finde das zwar auch viel, habe aber am WE Gelegenheit gehabt, ein paar normale Stundenpläne aus Klasse 5, Klasse 7, Klasse 10 und Klasse 12 (Gymnasium, G9) zu sehen, das hat meine Sicht ein wenig verändert. Die hätten nun wirklich Grund zum Jammern!

Als ich aber ganz vorsichtig anmerkte, daß das Pensum, welches für die weiterführenden Schulen notwendig ist, nur erreicht werden kann, wenn man die Kleinen die ersten vier Jahre weichspült wenn man halt zeitig anfängt mit dem Tempo, das später verlangt wird, waren beide ganz entgeistert ob meiner Kaltherzigkeit. Jaja, ich weiß, ich bin eine Rabenmutter.

Aber helfe ich denn wirklich meinem Kind, wenn ich jammere und klage über die Ungerechtigkeit, die Überforderung, etc.? Ist es nicht besser ihm zu helfen, mit der Situation, so wie sie eben ist, klarzukommen? Er wird im Leben noch häufig Situationen erleben, an denen er nichts ändern kann (und Mama auch nicht) - und mit denen er einfach zurecht kommen muß.

Einschulung

In letzter Zeit war es etwas ruhiger hier. Zum Nähen bin ich einfach nicht gekommen, da Junior tagsüber bei mir im Büro war. Abends war ich dann einfach viel zu geschafft, um noch irgend etwas außer der Reihe zu machen. Aber das lange Warten hat nun ein Ende, denn Freitag war ein wichtiger Tag für meinen "Großen": es fand die offizielle Einschulungsfeier, mit zahlreichen Vorführungen, Ansprachen und eben die Vorstellung der Klassenlehrer statt. Glücklicherweise waren es ausreichend Anmeldungen, so daß tatsächlich drei Klassen zustande kamen und die Klassenstärke nur 22 Kinder beträgt.

Zu meiner besonderen Freude (und zur großen Erleichterung meines Sohnes) wurde er der Klasse zugeiteilt, die einen (männlichen) Lehrer bekamen. Zwar sind jetzt seine Kumpels auf die anderen Klassen verteilt, aber er kennt in seiner Klasse ein paar der Kinder aus seinem KiGa. Und - wie er mir sofort mitteilte - er hat gleich zwei neue Freunde gefunden.

Ein komisches Gefühl ist es aber doch, wenn man in der Aula steht und das Kind, bewaffnet mit riesigem Ranzen und Schultüte, fröhlich hinter den anderen Kindern und seinem neuen Lehrer nach draußen verschwindet, ohne sich noch einmal nach Mama umzudrehen.... Ich bin ja froh darüber und stolz, daß er so selbständig ist, kein Mamakind und sich auf diesen neuen Abschnitt freut, aber irgendwie kommt es mir vor, als ob er doch gerade erst kürzlich zur Welt gekommen ist *seufz*

Ja, er wird halt langsam erwachsen.

Freitag, 11. September 2009

Herbstlich...

kühl ist es heute. Da mir das schon gestern klar war, gab es heute mittag einen herbstlichen Eintopf, den ich gestern abend im Crockpot angesetzt hatte. Heute morgen duftete die ganze Wohnung herrlich, noch bevor ich die Küche erreichte, wußte ich, daß es wunderbar schmecken würde! Entdeckt habe ich die "Serbische Bohnensuppe" hier, Sie hatte das Rezept von dort, wo ich immer wieder gerne schaue und mich inspirieren lasse (sie ist übrigens die Autorin des ersten deutschen Crockpot-Buches).

Ich habe die Mengen auf meinen 2,5-Liter-Pott heruntergerechnet und an meine bestehenden Vorräte angepasst (es war nämlich zum Einkaufen schon zu spät...).

Hier ist das Rezept:
 ========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

  Titel: Serbische Bohnensuppe
Kategorien: Crockpot, Suppe
  Menge: 4 - 6 Portionen

  250 Gramm Bohnen, getrocknet
  1 Paprikaschoten, in Streifen
  2 Kartoffeln, groß, in Würfeln
  2 Zwiebeln, in Würfeln
  2 Knoblauchzehen, gehackt
  1 Ltr. Hühnerbrühe
  1 Tube Tomatenmark
  1 Lorbeerblatt
  Paprika, Pfeffer, Chili, Prise Zucker
  Salz
  2 Bauernbratwürste, geräuchert
  Petersilie

============================== QUELLE ==============================
  Gabriele Frankemölle
  Geändert *RK* 07.09.2009 von
  Frau Fröschle

Weiße Bohnen zwei Stunden in Wasser einweichen. Einweichwasser
weggießen und Bohnen in den Crockpot-Einsatz geben.

Anschließend Paprika in Streifen, Kartoffeln in Würfel, Zwiebel in
Würfel schneiden, Knoblauch hacken und in den Crockpot-Einsatz
schichten. Tomatenmark in die Hühnerbrühe einrühren, mit Chili,
Pfeffer, Paprika, Zucker, Lorbeerblatt würzen. Zehn Stunden auf
Stufe LOW kochen.

Nach Ende der Garzeit Suppe mit Salz und etwas Oliven-Öl abschmecken,
eventuell etwas heißes Wasser angießen, um die Suppe zu verdünnen.
Bauernbratwurst in grobe Scheiben dazugeben und noch 20 Minuten
mitgaren lassen. Mit Petersilie bestreuen.

=====
Die Suppe ist aromatisch und durch die Hülsenfrüchte sehr sättigend. Die Wurst hätte ich nicht gebraucht, zu viert sind wir gut satt geworden und haben noch Reste für eine weitere Mahlzeit..

Donnerstag, 10. September 2009

Kindermund

Eben auf der Fahrt ins Büro stehen wir an einer Ampel. Junior auf dem Rücksitz betrachtet einen jungen Handwerker, der vor einem Geschäft steht und raucht. Er hat Arbeitshosen mit Koppelgürtel und ein weites T-Shirt an, welches in die Hose gestopft ist.

"Mama, schau mal, der Mann hat den gleichen Gürtel an wie ich!“

"Hmmmm“

"Mama, gell, den Gürtel braucht er, damit ihm sein Tieschört nicht ins Essen hängt?!“

So kann man das natürlich auch sehen.

Mittwoch, 9. September 2009

Umräumen, Entrümpeln, etc.

Seit meinem Umzug im Mai letzten Jahres stehen an verschiedenen Orten meiner Wohnung noch Umzugskartons herum. Wie bei jedem Umzug gestaltet sich das Ausräumen der ersten Hälfte der Kartons sehr zügig. Das dritte Viertel ziiiiiieht sich schon etwas und das letzte Viertel das daaaaaauert...... *grummel*. Liegt es daran, daß ich nicht ausreichend ausgemistet habe (vor dem Umzug) oder daran, daß ich zwar mehr Platz, aber weniger Staumöglichkeiten habe? Oder an beidem?

Natürlich liegt das an einem gewissen Mangel an Zielstrebigkeit meinerseits, besonders dann, wenn der Alltag bereits angekommen und der Umzug schon eine Weile zurückliegt. Es ist ja nicht so, daß ich mein Heim nicht wohnlich gestalten will, aber manchmal frage ich mich schon, wie das andere berufstätige Mütter machen. Haben die alle eine Putzfrau? Sicher nicht! Oder Heinzelmännchen, die heimlich, still und leise die vier Maschinen Wäsche waschen, aufhängen, abhängen, zusammenlegen oder bügeln und weggräumen?

*seufz* Ich sehe schon, es wird höchste Zeit, daß ich mir mal wieder meine Tageslektionen zur Brust nehme....

Montag, 7. September 2009

Wochenende

Freitag hatte ich eine ganz schlechte Idee: gegen 18 Uhr fiel mir ein, daß ich für meine Wohnzimmerverschönerung noch ganz dringend drei Bretter für mein IVAR-Regal benötige und beschloß spontan zum gelb-blauen Möbelriesen zu fahren. Leider wußte ich nicht, daß just an diesem Freitag bis 24 Uhr geöffnet war und deshalb einige Aktionen liefen. Entsprechend voll war es dort.


Allerdings wanderten so zwei superduper günstige HELMER in meinen Wagen, eine schicke Klemmlampe für Juniors Schreibtisch und zwei einfache Klemmlampen fürs Lese- und fürs Computer-Eck. Und drei Bretter IVAR. Keine Kerzen, leider keinen Stoff und kein anderes Schnickeldi *ganzstolzbin*.


So war dann auch das Wochenende geprägt von intensivem Entmisten, Entstauben, Umorganisieren, Bücher umräumen und aussortieren. Wenn ich das Wohnzimmer jetzt kritisch betrachte, hat sich sehr viel getan, es liegt aber dennoch einiges an Arbeit noch vor mir. Allerdings bin ich auch ein bißchen stolz, daß ich die zwei Tage so konsequent dran geblieben bin und tatsächlich nach allen Verschnaufpausen auch wieder schwungvoll weitergemacht habe und mich nicht mit anderen Dingen ablenken ließ.


Für heute abend habe ich mir nur ein paar Kleinigkeiten vorgenommen, dafür aber ein bißchen "Greys Anatomy" gucken - eine liebe Freundin hat mir gestern ein paar DVDs vorbeigebracht *hechel* - damit das Bügeln nicht ganz so langweilig ist.


Und morgen erlaube ich mir dann endlich die zwei HELMER-Schränkchen zusammenzubauen, die ich nämlich für die neu einzurichtende *tusch* NÄH-Ecke in meinem Schlafzimmer brauche. Dazu wird mein Schreibtisch nämlich dort aufgestellt, damit ich meine NäMa auch mal abends nach getaner Arbeit stehen lassen kann und nicht immer den Eßzimmertisch dafür freiräumen muß. Dafür opfere ich doch gern noch das eine oder andere Wochenende *grins*.....

Donnerstag, 3. September 2009

Chili-Zucht

Hier das Update in Sachen Chili-Zucht. Nach meiner Rückkehr sah mein Bonsai-Chili so aus:




Ich werde wohl heute ein paar der Schoten ernten, bevor sie noch weiter eintrocknen.


Mein Sibirischer Hauspaprika hat sich vor meinem Büro offensichtlich auch deutlich wohler gefühlt als auf meinem - zugegeben sehr windigen - Balkon. Es sind acht Früchte, leider nicht deutlich zu erkennen, weil sie noch grün sind. Die zwei roten habe ich gestern geerntet und von den Kernen befreit (Nachzucht *gg*) und habe mich erst im Nachhinein zu spät an ein paar wichtige Grundregeln erinnert:


1. ernte Chilies nie ohne Handschuhe
2. entkerne Chilies niemals nie nicht ohne Handschuhe
3. solltest Du die Regeln 1 und 2 nicht beachtet haben, dann reibe dich nie nicht im Gesicht oder stecke weder einen, noch mehrere Finger in den Mund.


Ich habe versehentlich gegen alle drei verstoßen....