Für Sohnemann reicht es noch, nicht aber für Leute, die mich dumm von der Seite anmaulen....
Vorhin beim Abholen (erster, richtiger Schultag) stehen zwei Mütter hinter mir und regen sich furchtbar lautstark und langatmig darüber auf, daß die armen Kleinen gleich in der ersten Woche schon 22 Schulstunden haben (eine der beiden Mütter ist diejenige, die morgens vom Klassenlehrer zwangsweise aus der Klasse entfernt wurde, weil sie auch nach dem Klingeln ihr "armes" Kind nicht alleine lassen wollte).
Ich finde das zwar auch viel, habe aber am WE Gelegenheit gehabt, ein paar normale Stundenpläne aus Klasse 5, Klasse 7, Klasse 10 und Klasse 12 (Gymnasium, G9) zu sehen, das hat meine Sicht ein wenig verändert. Die hätten nun wirklich Grund zum Jammern!
Als ich aber ganz vorsichtig anmerkte, daß das Pensum, welches für die weiterführenden Schulen notwendig ist, nur erreicht werden kann,
Aber helfe ich denn wirklich meinem Kind, wenn ich jammere und klage über die Ungerechtigkeit, die Überforderung, etc.? Ist es nicht besser ihm zu helfen, mit der Situation, so wie sie eben ist, klarzukommen? Er wird im Leben noch häufig Situationen erleben, an denen er nichts ändern kann (und Mama auch nicht) - und mit denen er einfach zurecht kommen muß.
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